Auch ein ebenso interssantes Thema ist die Art und Weise, wie man in der örtlichen Verwaltung, dieser Gemeinde mit Kritik und kritischen Äußerungen so umgeht.....
Hier der Hinterrund aus den Westfälischen Nachrichten vom 17.12.2013:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/Buergermeister-leitet-wegen-Interview-Disziplinarverfahren-ein-Hockenbrink-setzt-Salewski-vor-die-Tuer
Und der Anlaß dazu:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/Interview-mit-Dieter-Salewski-Ich-bin-froh-wenn-ich-weg-bin
Auch Beamte einer Gemeinde sind Bürger, eben dieser selbst. Und auch als Beamter einer Gemeinde sollte man sich zu Mißständen, insbesondere auch zu denen, die einen direkt oder indirekt betreffen, auch öffentlich Äußern dürfen oder sogar besser, müssen.
Auch dann, wenn es wie in diesem Fall geschehen, den Betroffenen nicht in den Kram paßt, das jemand offensichtliche Mißstände, z.b. innerhalb einer Verwaltung, nach außen dargestellt wurden.
Das es offensichtlich innerhalb der Gemeindeverwaltung, in Westerkappeln, zu Kompetenzproblemen kommt, dürfte eigentlich auch außenstehenden Bürgern, klar geworden sein und das alles ist auch ein offenes Geheimnis.
Nur stellt sich dabei die Frage, wer denn letztendlich dafür auch die Verantwortung trägt. Und genau das ist u.a. auch eben ein Bürgermeister, als Chef der Verwaltung.
Hier steht dann aber die Frage im Raum, ob und in welcher Form, sich auch die, direkt betroffenen, in welcher Form auch immer eben dazu äußern dürfen oder sollen....
Fakt ist, das in einer Verwaltung, in der es "Menschlich" brodelt, eine sinnvolle Arbeit, nicht geleistet werden kann.
Und wenn genau dieser Zustand innerhalb einer Verwaltung erreicht ist, ist es fraglich, ob hier noch eine Arbeit im Sinne der Bürger gemacht werden kann, oder die Verwaltung, doch eher mit den hausgemachten Problemen beschäftigt ist.
Umso erstaunlicher ist dann die Tatsache, das ein Verwaltungschef, sich offensichtlich fadenscheinlicher Mittel bedient, um Kritiker der eigenen Reihen, Mundtot zu stellen und dadurch ein sogen. Disziplinaverfahren anzuschieben um von den eigenen Fehlern abzulenken.
Auch dabei scheint das Motto zu gelten..... " Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.....".
Was hierbei besonders hervorzuheben ist, ist die offensichtliche Einstellung des oder der Verantwortlichen zu einer demokratischen Meinungsbildung, die immerhin auch durch das Grundgesetz dieses Landes geschützt sein sollte. Man muß sich Fragen, ob es hierzu vielleicht auch mal angebracht wäre, insbesondere sich mal mit dem Thema Demokratie auch in einer Gemeindeverwaltung auseinander zu setzen.
Anscheinend findet eben diese in "Deutschlands dümmster Gemeinde" nicht so wirklich statt zur Zeit jedenfalls......
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen